SONDERRUNDSCHREIBEN 2/2014


 

Verlängerungsfrist für SEPA-Umstellung bis zum 01.08.2014               

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Umstellungsfrist auf das sogenannte SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) ist vom 01.02.2014 auf den 01.08.2014 verlängert worden.

 

Die Entscheidung der europäischen Kommission, die ursprünglich auf den 01.02.2014 gesetzte Frist bis zum Sommer diesen Jahres zu verlängern ist zu begrüßen, damit sich alle Betriebe optimal auf das neue, europaweite Zahlungsverfahren einstellen können.

 

Geldtransfers von Unternehmen (und Vereinen) sind damit noch bis zum 01.08.2014 im alten Format möglich, so die Mitteilung des EU-Ministerrats. Zwar muss das Europaparlament und der EU-Ministerrat, in dem die Mitgliedsstaaten vertreten sind, die Vereinbarung im Februar noch offiziell billigen, Probleme werden dabei aber nicht erwartet.

 

Für Verbraucher gilt ohnehin eine längere Frist bis Februar 2016.

 

Zur Erinnerung: Die Unternehmen in den SEPA-Ländern sind dazu verpflichtet, bis zum Ablauf der Frist ihren nationalen und internationalen Zahlungsverkehr SEPA-konform zu gestalten. So sind alle Datenbaken und Dokumentvorlagen entsprechend anzupassen. Um künftig mit SEPA-Lastschriften arbeiten zu können, müssen die Unternehmen zudem eine Gläubiger-Identifikationsnummer bei der Deutschen Bundesbank beantragen.

 

 

Damit ergeben sich vor allem Chancen für die Wirtschaft: Das neue Verfahren kann einheitlich in allen SEPA-Ländern eingesetzt werden. Der Zahlungsverkehr wird daher spürbar einfacher, schneller, sicherer und ermöglicht Kosteneinsparungen. Zahlungsverkehrskonten können reduziert oder europaweit zentralisiert werden.

 

(Über das neue SEPA-Lastschriftverfahren hatten wir Sie bereits mit unserem Rundschreiben 5/2013 im Juni 2013 umfassend informiert)

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Die Geschäftsführung

 


Rechtsanwalt

Gerhard Berger