27. Oktober 2010

 

Inventurdifferenzen 2008 und 2009 - Kein Grund zur Freude

 

Die neue EHI-Jahreserhebung der Inventurdifferenzen im deutschen Handel liegt vor. Im Vergleich 2009 zu 2008 haben sich die Inventurdifferenzen im deutschen Einzelhandel insgesamt im Durchschnitt aller Branchen kaum verändert.

 

Im gesamten Einzelhandel summieren sich die zu Verkaufspreisen bewerteten Inventurdifferenzen auf jährlich fast 3,9 Mrd. Euro! Unehrliche Kunden verursachen hiervon rd. 2 Mrd. Euro, den eigenen Mitarbeitern werden ca. 0,8 Mrd. Euro angelastet.

 

Nach wie vor stiehlt - statistisch gesehen - jeder deutsche Haushalt im Einzelhandel jährlich Waren im Wert von über 50 Euro. Projiziert auf den Lebensmitteleinzelhandel bedeutet dies, dass rund jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt die Kasse passiert. Dem Staat entgehen dadurch jedes Jahr über 400 Mio. Euro Mehrwertsteuer.

 

Laut der Studie gibt der Handel etwas mehr als 0,36% durchschnittlich seines Umsatzes für diebstahlreduzierende Maßnahmen aus. Dies entspricht insgesamt 1,2 Mrd. Euro jährlich für Maßnahmen zur Reduzierung von Inventurdifferenzen. Die gesamten Kosten von Inventurdifferenzen und deren Vermeidung betragen damit jährlich rund 5,1 Mrd. Euro.


EHI-Studie: Inventurdifferenzen 2010
Format: DIN A 4; broschiert, 44 Seiten
ISBN: 978-3-87257-352-0
Preis: 90,00 Euro inkl. MwSt.

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Mehr Infos unter: www.ehi.org/gb/verlag/shop-seiten

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