Tarifinformation 4/2013

 

 

Tarifrunde im Einzelhandel 2013 / Weitere Forderungen von ver.di auf dem Tisch – Baden-Württemberg als „Vorreiter“?

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nachdem die Forderungen von ver.di Baden-Württemberg auf dem Tisch liegen (s. unsere Tarifinformation 3/2013), fordert die Gewerkschaft nunmehr auch in Hessen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen eine Erhöhung der Gehälter und Löhne um 1 Euro/Std. Wie auch in Baden-Württemberg gefordert, sollen die Ausbildungsvergütungen um 90 Euro ansteigen.

 

Nach den Vorstellungen von ver.di soll in den drei östlichen Bundesländern das tarifliche Mindesteinkommen nicht unter 8,50 Euro/Std. liegen.

 

In Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie im Saarland erhebt ver.di die gewohnten Prozent-forderungen, diesmal eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 6,5 %, mindestens aber 140 Euro mehr Gehalt, die Auszubildenden sollen ebenfalls 140 Euro mehr erhalten.

 

Die Tarifverhandlungen sollen Anfang Mai beginnen, nach den uns vorliegenden Informationen in Baden-Württemberg am 2. Mai 2013.

 

Den arbeitgeberseits geforderten Gesprächen zum Reformbedarf der bestehenden Tarif-strukturen erteilt ver.di nach wie vor eine überdeutliche Abfuhr. In der aktuellen Tarifrunde möchte die Gewerkschaft dieses Thema nicht aufgreifen und sich ausschließlich auf die Lohn- und Entgeltrunde konzentrieren.

 

Wir werden weiter berichten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

RA G. Berger

Geschäftsführer